So arbeitet QuantInstitut

QuantInstitut ist - ebenso wie EdenWays - ein Projekt der QuantLife Gesellschaft e.V.. Wir veröffentlichen - in Abstimmung mit den betroffenen Menschen - hier vor allem unsere Antworten (auszugsweise) zu den an uns gestellten Fragen. Dabei sind besonders solche Fragen von Interesse, die für eine Vielzahl von Menschen nützliche Anregungen für eine Neuorientierung ihres Lebens geben könnten. Außerdem berichten wir aus unseren Fachgruppen. Derzeit gibt es Fachgruppen u.a. zu folgenden Themenbereichen: EdenWays - Wege zu unserer Neuen Welt / Souveräne Menschen - Wahre Souveränität / SpiritCoop - Kooperative Zeitenwende / LEBENSDAUER - selbstbestimmt / QuantCREATION - Erschaffe Deine Wirklichkeit / In Bezug auf das Thema Kooperationen und QuantenManagement ist der MMW Bundesverband der Cooperationswirtschaft unser Partner / Ihre Fragen senden Sie bitte an: info@quanteninstitut.de

26.04.14

Die „COOP-Welle“ baut sich stetig auf …


Thema: Was macht COOP wirklich erfolgreich?
Perspektive: Zukunft heißt COOP
Werkzeug: The SECRET of COOP

Frage:

Wenn von Ihnen behauptet wird, dass Wirtschaften in Coop erfolgreicher sei als Wirtschaften in Konkurrenz, dann müssten  doch eigentlich Genossenschaften in der Erfolgsskala unserer Wirtschaft ganz oben stehen. Es sieht aber nicht so aus. …
Ist die Behauptung falsch, oder habe ich etwas übersehen?
enn man etwas als ERFOLG darstellt, muss man doch auch „Beweis“ dafür antreten können …

Anmerkung: „QuAntworten“ nennen wir Antworten, die sozusagen „quantenphysikalisch“ optimiert wurden. Diese Form überschreitet oft unsere DENK-Gewohnheiten, stellt aber dennoch eine interessante Variante zu unserem „Alltags-Denken“ dar. Sie bringen uns heraus aus unseren oftmals zu leicht akzeptierten „Mustern“, auf denen Medien und andere „Wisser“ gern aufbauen…         
Fragesteller: Manager in einer mittelständischen GmbH, 47 J.)

QuAntwort

Sie haben zu Recht erwähnt, dass Genossenschaften nicht auf der „Hit-Liste“ ganz oben stehen. Das hat mehrere Gründe, wir werden darauf eingehen.

Räumen wir aber zunächst ein Missverständnis beiseite: Nur weil sich eine Struktur (Rechtsform) als „co-operative“ (Genossenschaft) bezeichnet, muss sie nicht ein (wahrer) COOP sein. Manchmal wissen und wollen das auch sogar die Initiatoren eigentlich nicht wirklich. …

Ja, sie wollen sicherlich einige Vorteile einer COOP nutzen, aber die Essenz von COOP auch(schon)?

Wir wollen es deutlicher formulieren: Wer COOP wirklich will, der muss sich bewusst sein, dass es dazu einiges zum Bedenken gibt. …

Lassen Sie uns ein Beispiel nehmen, um das etwas zu veranschaulichen.

Ein Meister des wahren COOP ist unser Körper. Wer ihn genauer kennt weiß. wie COOP funktioniert und, dass er unübertrefflich effizient wirkt.

Leicht einzusehen, wie wir uns fühlen würden, wenn unser Körper seine Leistung in „Konkurrenz“ erbringen würde. …

Treten wir noch einen weiteren Schritt zurück und schauen sozusagen auf die physische „Gründungsphase“ unseres Körpers. Ab der ersten Zellteilung ist sich jede ‚Zelle bewusst, welche Aufgabe sie übernehmen wird und stellt sich dem Konzept Körperaufbau vorbehaltlos zur Verfügung. Zellen scheinen so eine Art „Dienst-Bewusstsein“ zu kennen, irgendwelche „Honorierungen“ scheint es nicht zu geben…

Auch scheint keine der Zellen eine „Chef-Funktion“ zu kennen. Was auch heißt, dass keine Zelle sich als „wichtiger“ oder bedeutsamer“ empfindet. Aber dennoch verläuft alles (i.d.R.) auf stetige Entwicklung und Wachstum hin, sofern keine Störungen (Krankheiten) vorliegen.

Sicherlich wäre jetzt zu fragen, was Störungen sind und was oder wer sie verursacht, wenn letztlich alles Energie zu sein scheint…

Das aber würde hier zu sehr ablenken …

Uns kommt es darauf an zu zeigen, dass eine solche Form hocheffizienter Synchronisation wohl nur stattfinden kann, wenn sich die Zellen zu so etwas zugehörig fühlen, wie einem „Körper-Bewusstsein“. Diese „Blaupause“ muss ihnen bekannt sein und von ihnen – tief verinnerlicht – vorbehaltlos akzeptiert werden. Sonst wären sie einfach keine Zellen in diesem oder jenem menschlichen Körper.

Wer wollte bestreiten, dass ein solcher Körper am besten „läuft“, wenn wir ihn nicht stören bzw. durcheinanderbringen.

Und diese intelligente Leistung erbringt er nicht nur tagsüber, sondern sogar nachts, was uns zeigt, dass der Verstand kaum zu diesem Konzept etwas beiträgt. Ob wir wollen oder nicht, Nacht für Nacht bringen wir ein grenzenloses Vertrauen auf, dass dieser COOP funktioniert. Gut, dass uns offensichtlich keine Wahl bleibt, denn es gelingt uns nicht – auch wenn wir nachhaltig es wollten – ohne Schlaf auszukommen …  

Übertragen wir wichtigsten Phänomene der Dauerfunktion unseres Körpers auf ein x oder y-Unternehmen, das nach dem Prinzip der Konkurrenz ausgerichtet ist und funktioniert. Dort wird es zunächst schwierig sein, die Zellen (Mitarbeiter) auf eine synchrone Sichtweise zu bringen. Ihre Sicht ist zumindest ambivalent…

Sie arbeiten (zuvörderst) in dem Unternehmen, um ihr Einkommen zu realisieren. Der Beruf ist nur selten „Berufung“, eigentlich würden sie viel lieber – während der Arbeitszeit – etwas ganz anderes tun. Sie „tun“ so, als ob das, was sie täten von ihnen gern getan würde. Die anderen Unternehmen sind – aus Sicht dieses Unternehmens – „Wettbewerber“, man würde durchaus wohl gern sehen, wenn diese Konkurrenten aus dem Markt ausscheiden würden. Und letztendlich gibt es in diesen Unternehmen stets jemanden, der die Hoheit des Sagens hat. Um Missverständnisse zu vermeiden, es muss (in Konkurrenz-Unternehmen) diesen „Chef“ geben. In einer solchen Unternehmensstruktur, in der wenig über wahre Interessen-Kongruenz abläuft, sondern eine solche tagtäglich „kunstvoll“ und „künstlich“ am Leben erhalten wird, kann es ohne dauerhafte „Regie und Führungspräsenz“ nicht funktionieren….

Um den „Körper“ eines solchen Unternehmens in Gleichklang zu bringen und zu halten, bedarf es eines stetig, dauerhaften Einsatzes des Faktors Motivation, die selten von innen (intrinsisch) kommt und deshalb entsprechend dauerhaft eingesetzt werden muss.

Und es funktioniert doch – schau es dir an, wie gut die Ergebnisse (gemessen an den Zahlen der Jahresabschlüsse) sind, hören wir viele Menschen dazu antworten. Und das, obwohl es so scheint, als ob es genauso „komisch“ dort abläuft, wie wir es gerade geschildert haben. Diesen Einwand zu entkräften, scheint nicht so einfach. Diese Menschen  sprechen (unreflektiert), nur das aus was sie sehen und täglich selbst erfahren. Und sie haben ihre stabilen Glaubensmuster, die man so einfach nicht wandeln kann. Das aktuelle Bewusstsein der Mehrheit der Menschen ist fest wie ein Klebstoff und das Denken der Menschen ist damit aufs Engste verbunden. Die Mehrheit der Skeptiker lebt und arbeitet in genau solchen Verhältnissen und würde bei Wandel ihre Bewusstseins selbst in Probleme kommen. Und wer möchte das schon …

Daraus könnte man durchaus folgern, dass zwangsläufig mit Kritik zu rechnen wäre, wenn man auf Richtung „wahren COOP“ orientiert – und sei es zunächst nur theoretisch….

Wir haben in einer Diskussion den Manager eines Unternehmens vor folgende „Herausforderung“ gestellt, der meinte, dass die Menschen in seinem Unternehmen mit Freude arbeiteten.

Wir boten ihm an einen „Verfikations-Test“ zu seiner (kühnen) Behauptung zu riskieren: Loben Sie einfach 4 Wochen bezahlten Zusatzurlaub aus und warten Sie, wieviel Mitarbeiter darauf begeistert einsteigen. Wenn er Recht hätte und sich sicher gewesen wäre hätte er wohl eingewilligt.

Zwar dementierte er unsere Zahl von mindestens 80 % (in stiller Begeisterung) mitmachender Genießer des Zusatzurlaubs … erklärte aber gleichzeitig den Test wegen „Sachzwängen“ kategorisch für undurchführbar …

Was wir damit meinen ist, dass es wahrscheinlich einen recht großen Unterschied zwischen „Beruf“ und „Berufung“ in solchen Unternehmen gibt, man das aber seitens der Führung nicht wahrhaben will …

Übertragen auf ein COOP-Unternehmen, hätte das natürlich Konsequenzen. Ein Auseinanderdriften von „Beruf“ und „Berufung“ bei der Besetzung von Stellen und Funktionen gilt es – wo immer möglich – zu vermeiden.

COOP-Unternehmen müssten eigentlich solchen „Tests“ gelassen entgegensehen. Und wenn er misslänge, was wohl bei mehr als 25% Zusatzurlaubs-Teilhabern der Fall wäre, hätte man erkannt, wo man nachbessern müsste …

Missverständlich könnte es sein, beim Vergleich mit dem physischen Körper und seinen Zellen mit dem Begriff „dienen“. Natürlich stellen sich Zellen stringent in den Dienst des Körpers. Sie „dienen“ in dem Sinne, dass sie sich als bewusstes Teil des Ganzen verstehen.

Welcher Stelleninhaber kann solches behaupten, meist kennt er oder interessiert ihn das „Ganze“ noch kaum. Er oder sie wird i.d.R. nur einen kleinen Ausschnitt des Ganzen kennen. Das Ganze steht im Vorbehalt der Chefetage, die sich dann darüber wundert, wie hoch der Organisations- und Kommunikationsaufwand ist, immer wieder die Erreichung des (angenommenen) Gesamtzieles hinzubekommen.


Aber auch das beantwortet kaum die Frage, weshalb Genossenschaften (i.S.v. lediglich formalen COOP-Teil-Strukturen) auf den Brachen-Hit-Listen so wenig von dem „Teilhaber-Vorteil“ umzusetzen vermögen. Ein Teil der Antwort steckt sicherlich darin, dass außer der Struktur (bisher) nur sehr wenig Essenz von einem wahren COOP umgesetzt wurde. Die Menschen sind zwar in sog. Struktur-Genossenschaften formal Teilhaber geworden (was an sich auch schon recht vorteilhaft ist), haben aber nur wenig essenzielles und Überlegenheit schaffendes COOP-Bewusstsein entwickelt. Ein „WIR-Gefühl“ wird zwar vermutet, aber der Beweis dafür, dass sich z.B. „Teilhaber-Identifikation“ eingestellt hat, bleiben viele Genossenschaften schuldig.

Keiner würde auf die Idee kommen anzunehmen, dass jemand ein guter Fußballer ist, weil er in einem Fußballverein Mitglied ist, die Regeln dieser Sportdisziplin kennt und ein Trikot trägt.

Dazu gehört – was jeder weiß - natürlich auch ein entsprechendes  „Talent“, viel und intelligentes Training, ein guter Trainer, der Wille zum Erfolg und natürlich Spielfreude… 

Ob das wohl in Genossenschaften auch (schon) so gesehen wird?

Zum besseren Verständnis sprechen wir gern einerseits von (Struktur-) Genossenschaften, aber meinen natürlich eigentlich „SmartCoop“, die intelligente Ausformung der latent vorhandenen (Vorteils-) Potenziale.

Menschen sind es gewohnt, in %-Sätzen zu denken. Dem wollen wir uns nicht verweigern.

Spricht man mit Mitarbeitern aus (Konkurrenz-) Unternehmen und fragt sie, was sie „beflügelt‘“, ihren derzeitigen Job zu verrichten , obgleich sie eigentlich in dieser „Tu-Zeit“ etwas ganz anderes viel lieber machen würden, dann hören sich deren Antworten sinngemäß so an:

A. Ich komme ich hierher, weil ich Geld verdienen muss, ein Einkommen brauche (ca. 50%).

B. Ich bin ich hier, weil ich eine „Aufgabe“ habe, die mir ein Gefühl von „Wichtigkeit“ gibt (ca. 25%)

C. Ich bin hier … weil ich x oder y vermeiden möchte (ca. 25%).

Irgendwie schwingt bei diesen Begründungen so etwas wie Angst (in unterschiedlichster und meist unbewusster Art) mit. Erstaunlich, wie wenige Menschen in ihrem Beruf „wahre Erfüllung“ verspüren, vielleicht sogar ins „Schwärmen“ kommen, wenn sie von ihrem Job sprechen ….

Genau aber solches anzustreben - klingt das nach „Utopia“?

Vielleicht, sofern man sich damit zufrieden gibt, das das „Berufsleben“ zwangsläufig mit irgendwelchen Kompromissen einhergehen müsse, um (noch) größeres Leid zu vermeiden. „Verbiegen“ im beruflichen Teil des Lebens wird sozusagen (unreflektiert) zu einer immanenten Tugend ausgeformt. …

Würde so unser Körper funktionieren, es würden wohl keine Mitarbeiter mehr zur Verfügung stehen, denn der dafür benötigte Corpus wäre schlichtweg handlungsunfähig. …

So, wie jede stabile Veränderung im kollektiven Bewusstsein der Gesellschaft nur recht allmählich abläuft, um unsere gewohnte Scheu vor Veränderung in Grenzen zu halten, verändert sich auch das Bewusstsein im Teil-Sektor Wirtschaft nur allmählich. Auch wenn es manchmal so scheint, dass es zu langsam ginge oder einer Art „Springprozession“ gleiche, es „köchelt“ erheblich mehr als man an der Oberfläche wahrzunehmen scheint. …

Die Frage, wohin sich etwas bewegt, ist ebenso spannend, wie die Geschwindigkeit der Bewegung. Die „Türme“ des Zeitalters des Gegeneinanders beginnen zu wackeln. Banken, Versicherungen, Konzerne (sogar der Bereich Energie) benötigen immer mehr „Stützkorsett“ in entsprechender Weise. Wer vor Jahren z.B. eine Lebens-versicherungspolice belächelt hätte, wenn ihm diese als sichere bzw. stabile Alterssichersicherung verkauft werden sollte, hätte „Hohn und Spott geerntet“ für seine Skepsis. Heute wird bereits derjenige belächelt, der eine Lebensversicherung noch immer für eine stabile und sichere Vermögensanlage hält.

In nur relativ wenigen Jahren – WOW, ein solch dramatischer Wandel in so kurzer Zeit 

 
Und wohin werden die Menschen schauen, wenn sie an Zukunft, Stabilität und Wandel denken?

Sie werden immer mehr erkennen, dass die Natur in vorbildlicher Weise eine Vielfalt von hoch effektiven und verlässlichen Prinzipien birgt, die sie immer mehr erkennen werden. Das dann auch zu adaptieren; ein solcher Schritt wird nicht lange auf sich warten lassen.

Und diese Einsichten und Schritte haben wohl dann allesamt etwas mit COOP zu tun!

Schon vor Jahren hat ein weitsichtiges Mitglied des Weltzukunftsrates (Prof. Kreibisch) es sehr schön formuliert: Bei Kooperation geht es um einen langanhaltenden, stetig wachsenden, langfristigen Trend. …

Und genau dieser Trend beginnt immer deutlicher sichtbar zu werden. Ohne euphorisch zu werden, könnte man von einer „COOP-Welle“ sprechen, die sich langsam aber sicher aufzutürmen beginnt. …

Wenn allerdings Genossenschaften ihre wahren „COOP-Vorteile“ quasi – bewusst oder unbewusst – jedenfalls aber unentfaltet liegenlassen (wie z.B. auf eine nachhaltige Identifikation der daran teilnehmenden Menschen in den wichtigen Rollen „Mitarbeiter“ und „Teilhaber / MitUnternehmer“ zu verzichten) und so tun, als ob die Verteilung von Zusatzrechten (wirtschaftliche Mitbestimmung) ohne Konsequenzen - in einem „beinhart“ nach Konkurrenz-Spielregeln funktionierendem Markt – für Effektivität und Erfolg bliebe, muss ich nicht wundern, wenn solche „Alibi-Struktur-Coops“ (Genossenschaften werden lediglich als weitere Rechtform gesehen) in der „Wirtschafts-Hit-Liste“ nur recht „müde“ auftraten….
 

Ein „TOP-COOP“ bzw. „SMART-COOP“ ist viel mehr, als nur formal den Spielregeln des Genossenschaftsrechts „korrekt“ zu befolgen. COOP ist eine Art (förmlich durchdeklinierter und immer wieder für alle Mitwirkenden, wahrnehmbar zelebrierter) Geisteshaltung, erfordert durchgängig so etwas wie ein „COOP-Bewusstsein“ auf möglichst hohem Niveau. …

Langsam gewinnt der eingangs – eher kühn - formulierte Vergleich eines wahren COOP - mit dem Verhältnis von Körper und Zellen – sich einander anzunähern. …

So etwas lässt sich natürlich nicht „verordnen“, kaum sofort 1:1 übertragen, denn jeder – zumal so fundamentaler - Wandel benötigt seine Zeit. Hier geht es zunächst lediglich darum, den Irrtum zu überwinden, dass wahrer COOP auf Strukturfragen zu begrenzen sei.

Jede Veränderung benötigt so etwas wie eine Vision, eine Imagination (Visualisierung baut lediglich auf Bekanntem auf, hier geht es jedoch um Neues – und das ist Imagination) dessen, was stattdessen (dem Konkurrenz-Spiel) sein soll. Und die beste und wirksamste Form, um neue Realitäten zu kreieren – so sagen zu Recht die Erfolgstrainer – ist so zu tun „als ob“ die erwünschte Veränderung bereits eingetreten sei. Die absoluten „Profis“ würden erkennen, dass dieses „als ob“ noch Reste von Zweifel und Begrenzung beinhaltet … Aber auf solche Feinheiten kommt es hier nicht an …

Diese „Profis“ würden schlicht und einfach formulieren:

·         „Sei der wahre COOP“ …

Wahrer COOP wird natürlich auch die Kunden anders sehen. COOPs möchten diese dauerhaft zufriedenstellen und langfristig einbinden. Dazu muss man sich allerdings intensiv um dessen Interessen kümmern, seine Zufriedenheit als eigenes Anliegen glaubwürdig kommunizieren und praktizieren.

Im Idealfall „mutieren“ auch Kunden im „SmartCoop“ zu „Zellen“…

 Das alles ist eine „Herkules-Aufgabe“ für das Management eines solchen COOP. In einer „Struktur-Genossenschaft“ mag es (noch) ausreichen, das Management mittels der Angebote des entsprechenden Qualifizierungs-Marktes zu trainieren. Aber solche werden eher kontraproduktiv für authentische COOP-Manager wirken. Auch Universitäten / Hochschulen sollten das Besondere eines COOP-Managements allmählich erkennen können. …

Fazit:

·         Die „COOP-Welle“ ist unübersehbar am wachsen. Die Menschen werden allmählich bewusster und erkennen, dass das „Alte“ immer weniger ihren Interessen (in jeglicher Art und Rolle) zu entsprechen scheint.

·         Für eine „Übergangszeit“ werden „Struktur-Genossenschaften“ den dynamischen Zulauf von immer mehr Menschen integrieren können und werden sich sogar weiter neue Formen von „Struktur-Genossenschaften“ ausbilden.

·         Aber schon bald werden die Manager dieser „Struktur-Genossenschaften“ (von außen und innen) auf gehaltvollere Fragen der sich identifizierenden Menschen, gehaltvollere Antworten geben müssen …

·         So, wie die „KONKURRENZ-Wirtschaft“ sich im Laufe ihrer Zeit immer mehr und effektiver etablierte, so wird das auch bei einer „COOP-Wirtschaft“ erfolgen. Das Gegeneinander wird zum Miteinander, das formale Miteinander zum wahren COOP werden.

Alles nur eine Frage der Zeit – oder? Bedenken wir, dass die Physik bereits seit längerer Zeit weiß, dass es eigentlich so etwas wie „Zeit“ nicht wirklich gibt. Zumindest scheint sich die „Zeit“ zu beschleunigen … Was hält uns eigentlich davon ab, schon jetzt in Bildern von wahren COOPs zu denken und sukzessive beginnen auch zu handeln …

·         Wir werden erstaunt sein, wie zügig sich WIR-Kraft entwickelt, wenn eine entsprechende SOG-Kraft entsteht. Ob auf den traditionellen „Hit-Listen“ dann COOPs ganz oben stehen sollten würde wohl nur dann Sinn machen, wenn andere „Wertmaßstäbe“ beim Zustandekommen dieser „Hit-Listen“ Berücksichtigung finden würden…

·         um wahren ERFOLG zu messen, mag Rendite durchaus bedeutsam bleiben, aber – mit entsprechendem Gewicht - müssten auch Werte wie Arbeitsfreude, Zufriedenheit, Lebensqualität, etc. bei der Definition der „Hit-Listen“ Berücksichtigung finden.

Eines deutet sich wohl unabwendbar an:

Das Zeitalter des COOP wird noch manche Überraschung für uns bereit halten – sowohl in Bezug auf Schnelligkeit, wie auch im Hinblick auf dessen Inhalte und Folgen für das Gesamte. In diesem Sinne kann man durchaus von einer „COOP-Welle“ sprechen, die sich langsam, aber unaufhaltsam aufbaut und wovon sich bereits „kleinere Aspekte“ - inzwischen immer deutlicher sichtbar werdend – ausbreiten, bis eines Tages die aufgetürmte „Welle“ umbricht und …