So arbeitet QuantInstitut

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12.03.14

The Secret of COOP - Das Geheimnis wirklich erfolgreicher Kooperationen. (2)

Bereich: COOP   Teil 2

Es geht nicht so sehr darum, einen „Glaubens-Streit“ über die angemessenere Denk-Struktur zu beginnen, sondern – wenn auch nur für einen kleinen Moment - die Erkenntnis zuzulassen, dass es unterschiedliche Sichtweisen von „richtig“ geben könnte und vielleicht zu akzeptieren, dass die meisten Menschen nur eine sehr begrenzte Sicht- oder Denkweise auszuprobieren bereit sind.

Gut wäre an dieser Stelle, sich die Frage zu stellen: „Wenn das wirklich so wäre, was könnte dann der Grund für ein solch eingegrenztes Denk-Muster sein?“ Und das – wie könnte es anders sein – auch selbst gewählt zu haben.

Um bestimmte „Muster“ erfahren zu können, bedarf es entsprechender Grundlagen. Ein hervorragende Grundlage, um eine weitgehende Individualisierung mit dem Muster der Trennung erfahren zu können, bedarf es der „Polarität“. Es sind sozusagen „Gegensätze“ erforderlich, um auswählen, bewerten, analysieren zu können. Absichten und – immer neue Wünsche – entstehen nun mal aus KONTRASTEN. Ohne diese Kontraste (existierende Abweichungen) könnten Menschen keine immer neuen Wünsche haben. Und ein solches „Struktur-Muster“ bietet eine Wirtschaft, die auf Konkurrenz basiert viel eher, als eine Wirtschaft der Kooperation.

Aber jedes Muster ist irgendwann – wie bereits oben ausgeführt -„ausgereizt“, kommt sozusagen an seine Grenzen. Und solche Grenzen sind z.B. gegeben, wenn das Prinzip Konkurrenz sich allmählich selbst aufhebt durch das, was man vielleicht unter „Konzentration“ oder „Kartellierung“ oder „Konzernierung“ verstehen könnte. Das Prinzip der wirtschaftlichen Konkurrenz wird immer mehr ad absurdum geführt. Natürlich gibt es noch viele kleinere Unternehmen, ein wenig Mittelstand, aber die eigentliche Macht ist längst bei Wenigen zusammengefügt. Großbanken, Versicherungen und andere weltweit agierende Konzerne, in Sektoren wie Pharma, Automobil, Flugzeuge, Medien, etc. sind die beherrschenden Strukturen. Und genau diese Konzentration führt das Element „Individualisierung“ in sein Gegenteil….

Soziologen und Wirtschaftswissenschaftler wie z.B. Karl Marx oder Ludwig Erhard haben – wenn auch aus unterschiedlicher Sichtweise – das recht klar erkannt.

Man könnte auch sagen, dass dieses „Muster“ sich sozusagen selbst aufzuheben begonnen hat.

Und – salopp – könnte man sagen: Das Muster ist tendenziell „ausgereizt“.

Ist deshalb die „Individualität“ (manchmal auch als „Ego“ bezeichnet) insgesamt „überholt“?

Nein, aus Sicht von „Soul-Think“ oder „Source-Think“ keineswegs. Denn dann würde aufgehoben, was „Menschsein“ ausmacht: Das „ich“, die vielen „iche“, die miteinander interagieren.

Aber was verändert sich dann, wenn sich ein „Muster“ verändert? Es geht jetzt darum, die Verantwortung jedes einzelnen „ich“ immer mehr in Erscheinung treten zu lassen.

Und das soll neu sein, anders?

In gewisser Weise schon, denn das „alte“ ich hatte noch ein weiteres Element, was seine Entfaltung recht stark eingrenzte: Das beliebte „Spiel“ der „Entantwortung“ zu spielen, die Selbstverantwortung sozusagen an andere, die man für „machtvoller“ hielt, abzugeben.

Auch dieses „Muster“ scheint sich aufzulösen, denn ohne Selbstverantwortung bleibt FREIHEIT unvollkommen.

Muss man dabei nicht befürchten, dass wichtige soziale Elemente auf der Strecke bleiben, ist eventuell so etwas wie ein purer Liberalismus oder gar „Egoismus“ zu befürchten?

Ja – in dem Sinne, dass sich jeder der Herausforderung von immer mehr Selbstverantwortung stellen muss. Nein – weil sich jeder Mensch allmählich wieder bewusst wird, dass er über alle Fähigkeiten verfügt, selbstverantwortlich zu sein.

Nun, viele Menschen werden – zu Recht – fragen, wie das denn sein kann, denn schließlich kann jeder „krank“ werden, „arm“ werden, oder auf sozialen „Schutz“ angewiesen sein.

Solche Fragen sind nur zu verständlich, denn wir haben genau das über Generationen hinweg bestens geübt. Und unsere Statistiken über Vermögensverteilung, Bildung, Krankheit, Einkommen, Über- und Unterordnung, etc. scheinen das deutlich zu bestätigen: Jeder Mensch verfügt offenbar über unterschiedliche Potenziale, die zu höchst indifferenten Ergebnissen und Folgen führen….

Und wenn das irgendwie bezweifelt würde, gibt es die „Gen-Forscher“, die glauben das sogar „beweisen“ zu können.

Was sie lieber gern verschweigen ist das „Rätsel“, was wohl der Grund sein könnte, weshalb wir Menschen so „verschwenderisch“ mit unserem Gehirn umgehen und nur einen ganz geringen Teil dessen wirklich nutzen. Oder weshalb wir vom Potenzial unserer jeweiligen Gene ebenfalls recht viel unausgeschöpft lassen …

Es gibt unterschiedliche Gründe, weshalb sich ein „Wandel“ recht allmählich und nicht schneller vollzieht.

Dieser Wandel, der offensichtlich über die Erklärungs-Muster der aktuellen Wissenschaften hinausreicht, ist so etwas wie ein „Quantensprung im Zeitraffer“. Besser gesagt, es handelt sich um eine Veränderung im Bewusstsein….

Der Name „Bewusstsein“ beinhalt bereits viel Weisheit der Sprache: „Bewusst-Sein“!

Der Mensch beginnt sich allmählich seiner SELBST bewusster zu werden. Dazu gehört auch, allmählich aus der (selbstgewählten) „Opferrolle“ auszusteigen und in die „SELBST-Verantwortung“ einzusteigen…

Sich seiner SELBST immer mehr bewusster zu werden, lässt für die „Opferrolle“ nur wenig „Spielraum“.

Dann heißt Selbstverantwortung zugleich auch Selbstgestaltung, Selbstgestaltung der Strukturen, der Arbeit, der Interessen, der Absichten, letztlich auch der Art, des Miteinanders zwischen den Menschen.

Das Zeitalter des Gegeneinanders von Staaten, Parteien, Kommunen, Vereinen, etc. ist „ausgereizt“, zumindest vom Standpunkt der „Konkurrenz“ her.

Das „Spiel“ hieß bisher: „Ich bin besser als Du“. Das Ergebnis können wir täglich über die Medien erfahren oder sogar gut selbst besichtigen. Und dieses „Werten, Analysieren, Urteilen“ impliziert stets „Trennung“.

Wir haben das doch ziemlich weit ausgereizt – oder? Fast bis zur Aufgabe unserer eigenen Existenzgrundlage, dem Planet Erde …

Bewusstseinsveränderung hat eine direkte Beziehung zur Energie, der Lebensenergie.

Aber auch die „technische Energie“, die Art der „Energie-Erzeugung“ zeigt den Wandel deutlich. Umweltbewusste Menschen sind ein sichtbarer Teil des „Bewusstseins-Wandels.“

Nicht immer ist es allen Menschen auch bewusst, in welchem Kontext sie handeln. Dennoch haben sie mitgewirkt an der "Einleitung dieses grundlegenden Wandels“ …

Sie haben auch erkannt, dass COOP irgendwie intelligent und zugleich vorteilhaft und (dabei zugleich außerordentlich) effektiv sein kann. Sie haben erkannt, dass z.B. unser gesamter Körper „Coop“ ist und „Coop“ umsetzt, die Natur ganz überwiegend kooperative Elemente praktiziert.

Sie fragen sich immer mehr, wie es wäre, wenn wir Menschen solche „Vorbilder“ (Körper, Natur) auch in – bisher – scheinbar „kooperations-resistente“ Bereiche übertragen würden, besonders dem System Wirtschaft, aber nicht nur dort …

Lediglich einen „Struktur-Wechsel“ bei, heute nach konkurrierenden Mechanismen funktionierende Wirtschaftseinheiten zu vollziehen, sozusagen einfach auf „Coop-Einheiten“ umzustellen, wäre wohl etwas zu kurz gegriffen. „Coop“ kann nicht auf Rechtformen reduziert werden, das wäre wirklich zu „banal“ und wird auch nicht gut funktionieren, wie „Genossenschaften“ zu zeigen scheinen. Das muss schon deshalb „holpern“, weil so etwas wie die Grundlage fehlt: Der „Coop-Geist“.

Spricht das gegen die traditionellen Genossenschaften? Nein, ganz und gar nicht, denn es gibt viele gute Ansätze, vor allem, wenn den handelnden Menschen so etwas wie ein „Coop-Bewusstsein“ immanent war.

Die „alte Genossenschaftsbewegung“ war eine Art „Vorreiter“, ein „Sub-System“ dem vielleicht eines fehlte: Die Begeisterung, eine Art Faszination (und etwas mehr eigenständige Theorie).

Sie ist wichtig, für den folgenden Übergang, den Übergang zu dem, was man vielleicht mit „bewusst in COOP“ beschreiben könnte.

Nicht von ungefähr, kommt gerade bei Energie-Genossenschaften so etwas wie eine „Bewegung“ in Erscheinung. Das Wort „Energie-Wende“ beschreibt das recht gut. Menschen scheinen zu wissen, dass es anders geht, Energie zu erzeugen. Sie ahnen jedoch auch, dass es um mehr geht, als „nur“ um das Thema Energie. Sie verstehen z.B. nicht, warum ihre politischen Repräsentanten eine Situation entstehen lassen konnten, in der so etwas Komisches eintritt, dass die Bewegung sich in einer Art „Rechtfertigungsposition“ widerfindet. Nicht die Energiekonzerne müssen sich verantworten für die von ihnen geschaffene Situation, sondern die „Kooperations-Bewegung Energie-Wende“ steht am Pranger, weil sie den Energiepreis (angeblich) nach oben getrieben habe….

Wir sehen das – aus Sicht eines grundlegenderen Wandels – keineswegs überraschend, denn alte Strukturen sind in solch epochalen Übergängen natürlich stark herausgefordert und wehren sich mit aller (letzter) Kraft. Nicht zufällig, sind es und heißen sie „Konzerne“ …

Sie lieben so etwas wie „Zentralisation“, „Macht“ darüber zu haben und zu bestimmen, wie z.B. eines der wichtigsten Güter, die Energie in Art und Weise und zu welchem Preis zu den Menschen kommt.

Das „Schlimmste“, was den Konzernen jetzt passieren könnte, ist, dass ihre „Ablenker“ nicht mehr funktionieren könnten. Wer bisher argumentierte, dass wegen der notwendigen Subventionen und Umlagen für die EE-Erzeugungs-Systeme, sich der Strompreis erhöht, muss in eine Art Glaubwürdigkeits-Falle geraten, wenn dieses Argument wegfällt, weil es eine Technik gibt, die auch ohne Subventionen wirtschaftlich gut funktioniert und sogar noch Erzeugernähe, etc. verspricht …

Und genau diese Technologien gibt es inzwischen – verständlich, wenn sie nicht gerade euphorisch begrüßt wird, auch – wenn aus anderen Gründen – offensichtlich auch nicht von der Politik …

„Coop“ wird zwar in „Sonntagsreden“, wie zum UN-Jahr der Genossenschaften (2012) von Politikern gelobt, aber dabei scheint es dann auch zu bleiben …

Auch solches Verhalten erscheint erklärbar.

Lassen wir einmal ein Bild einer umfassend nach COOP-Prinzipien funktionierenden Gesellschaft aufkommen, dann fühlen wir recht schnell, dass das auch an liebgewordenen Grundfesten des Staates rütteln könnte.

Oder haben die Bürger den Eindruck, dass das Verhältnis von Staat und Bürgern „cooperativ“ geprägt sei? …

Interessant, dass ausgerechnet „ 2 0 1 2 „ das Jahr der Genossenschaften wurde. Mit der Zahl „2012“ verbinden viele Menschen so etwas wie eine „Zeit-Wende“ oder eine Wende des Bewusstseins…

Genossenschaften heißen auf Englisch ausgesprochen „co-operative“, damit ist Programm und Struktur zugleich gemeint.

Der Bewusstseins-Wandel hat seine Ursache und hat seine Folgen: Die Ursache ist der dramatische Legitimationsverlust zentraler Strukturen, z.B. im Finanzwesen.

Die Alternative, sind bereits im Entstehen, denn immer mehr Menschen sind sich bewusst, dass „Coop“ viele Elemente in sich birgt, die dem wahren Geist der Menschen eher zu entsprechen scheinen. Dies sind „WIR-Werte“, wie Transparenz, Vertrauen, Miteinander, etc.. Und genau solche Werte  werden für bewusster werdende Menschen immer attraktiver …

Es ist zweifellos eine spannende Zeit, diesen Wandel genauer in allen Bereichen erfahren zu können. Für Viele kann es scheinbar nicht schnell genug gehen. Dazu sei gesagt, dass ein qualitativ hochwertiger Umbauprozess nur allmählich funktionieren kann.

Und außerdem – so sagen viele unserer internationalen Netzwwerk-Partner – vollzieht sich dieser Wandlungs-Prozess auf den Gesamtorganismus „Planet“.

Was nichts anderes heißen würde, als dass auch unser körperlicher Organismus sich im Wandel befände.

Und vergleichen wir unseren Körper mit unserer Gesellschaft, dann ahnen wir, wie sensibel jede Zelle auf Veränderung reagiert und einer entsprechenden „Anpassungszeit“ bedarf. Das – übertragen auf unsere Gesellschaft – hieße für so etwas zu plädieren wie eine „allmähliche, aber konstante Stetigkeit“…

Wir sprechen deshalb auch gern von „dem Weg ins Coop-Zeitalter“.

Und dazu bedarf es neben einer umfassenden Theorie auch entsprechender Praxisbeispiele mit „Vorbild-Charakter“.

Und es bedarf des Bewusstseins, dass „COOP“ nicht lediglich ein Element der Wirtschaft ist, sondern alle Bereiche unsere Gesellschaft impliziert und tangieren wird.

Müssen wir deshalb das liebgewordene „ich“ aufgeben? Warum sollte das so sein, wo doch alle Menschen – ob ihnen das bewusst ist oder nicht – immer schon in Verbindung gestanden haben. Nur waren sie sich dessen nicht so bewusst.

Geändert hat sich eigentlich nur das Bewusstsein: Aus mehr Gegeneinander wird mehr Miteinander. Man könnte es vielleicht so auf den Punkt bringen:

Früher hieß es: „Ich für mich“ – und die Mächtigen wurden dabei immer mächtiger, immer reicher ….         

Heute könnte es vielleicht heißen: „Ich für mich – WIR für UNS … und alle werden mächtiger und wohl auch reicher …

Es scheint viele gute Gründe zu geben, sich auf das „COOP-Zeitalter“ immer mehr und auch engagierter einzulassen

 

(Es war unsere Absicht, zwischen den „Denk-Ebenen“ immer wieder zu „pendeln“. So bekommt man ein Gefühl dafür, was es heißt „ent-grenzt“ zu denken zu beginnen …)