So arbeitet QuantInstitut

QuantInstitut ist - ebenso wie EdenWays - ein Projekt der QuantLife Gesellschaft e.V.. Wir veröffentlichen - in Abstimmung mit den betroffenen Menschen - hier vor allem unsere Antworten (auszugsweise) zu den an uns gestellten Fragen. Dabei sind besonders solche Fragen von Interesse, die für eine Vielzahl von Menschen nützliche Anregungen für eine Neuorientierung ihres Lebens geben könnten. Außerdem berichten wir aus unseren Fachgruppen. Derzeit gibt es Fachgruppen u.a. zu folgenden Themenbereichen: EdenWays - Wege zu unserer Neuen Welt / Souveräne Menschen - Wahre Souveränität / SpiritCoop - Kooperative Zeitenwende / LEBENSDAUER - selbstbestimmt / QuantCREATION - Erschaffe Deine Wirklichkeit / In Bezug auf das Thema Kooperationen und QuantenManagement ist der MMW Bundesverband der Cooperationswirtschaft unser Partner / Ihre Fragen senden Sie bitte an: info@quanteninstitut.de

23.09.13

Ist der MENSCH wirklich ein Gruppenwesen?


Bereich:
NEUE ENERGIE und NEUE POLITIK  -  alte Energie und alte Politik


Frage:

Politik und Philosophie gehen davon aus, dass der Mensch ein Gruppenwesen sei, ohne Gruppe eigentlich nicht existenzfähig ist.
Ich habe jedoch die Empfindung, dass er  zugleich auch ein Einzelwesen ist – ein Individualist – obwohl man das in unserer Gesellschaft überhaupt nicht gern hört und dann schnell von „Egoismus“ spricht ...
  
(Politiker, 48, männlich)
(Aufgrund zahlreicher  ähnlich gestellter Fragen zum gleichen Themenkomplex, erscheint es uns angemessen, kurz und relativ abstrakt zu „quantworten“. Für tiefergehende Lösungen setzen Sie sich bitte separat mit uns in Verbindung. Wir danken für Ihr Verständnis)

Anmerkung: „QuAntworten“ nennen wir - beim Deutschen Denkzentrum QuantThink -  Antworten, die sozusagen „quantenphysikalisch“ optimiert wurden. Diese Form überschreitet oft unsere DENK-Gewohnheiten, stellt aber dennoch eine interessante Variante zu unserem „Alltags-Denken“ dar. Sie bringen uns heraus aus unseren oftmals zu leicht akzeptierten „Mustern“, auf denen Medien und andere „Wisser“ gern aufbauen. Die AG „Souveräne Menschen“ berücksichtigt zusätzlich die Potenziale und Möglichkeiten, die sich mit dem Thema NEUE ENERGIE verbinden.
Wir veröffentlichen hier – mit Zustimmung der Betroffenen – kurze Auszüge aus unseren QuAntworten, E-Mail-Coachings, etc..          

QuAntwort

Sie haben sicherlich Recht mit Ihrer Beobachtung, dass unser kollektives Bewusstsein unterstellt, dass der Mensch der Gruppe bedürfe, um in dieser (dualen) Realität zu existieren.
Das unterstellt nicht nur die Philosophie oder andere Wissenschaften (z.B. Soziologie, Psychologie ...) sondern vor allem auch die Religion.
Zu dieser Annahme kann man nur kommen, wenn man unterstellt, dass der Mensch ein isoliertes Wesen sei, losgelöst von seiner Ursprünglichkeit, losgelöst von seinem Ursprungsbewusstsein, also auch von seiner Seele.
Nur aufgrund solcher Annahme könnte man unterstellen, dass der Mensch der „Gruppe“ bedürfe, um überhaupt existieren zu können.
Und was wäre, wenn dies doch nicht so wäre?
Halten wir fest, dass alle Wissenschaften eine mentale Angelegenheit sind, also mittels unseres Verstandes ihre Theorien und Ergebnisse produzieren.
Nun sollte eigentlich keiner bestreiten wollen, dass der menschliche Verstand Teil des Menschen ist. Ob der Verstand lediglich auf das Gehirn zu reduzieren ist, kann offen bleiben.
Fragen wir einmal – ungewohnt - anders:
Was könnte der Sinn sein, dass wir Menschen einen solchen Verstand haben und wer oder was hätte ihn genau so – wie wir ihn täglich erleben – eingerichtet?
Mit dieser Fragestellung sind fast alle Wissenschaften recht schnell zum „Stolpern“ zu bringen. ...
Der übliche „Fluchtweg“ heißt dann „Evolution“.
Aber was ist genau Evolution und was wäre deren Intelligenz?
Solche Fragen „beantwortet“ der Verstand – aber ist der wirklich dazu geschaffen und kompetent, quasi über sich selbst zu befinden, oder sich selbst sogar infrage zu stellen?
Begrenzen wir Menschen uns auf das, was unsere menschlichen Sinne und unser menschliche Verstand uns zur Verfügung stellen, scheint es offensichtlich notwendig bzw. angebracht zu sein, sich in Gruppen zu organisieren. ...
Aber wohl nur dann!
Ist diese Annahme allerdings zweifelhaft – und das könnte uns nicht unser Verstand, aber unser Gefühl sagen -, dann gäbe es Grund zu der Annahme, dass wir eher Einzelwesen sind, denn nur als solche können wir wirklich die Frage klären, wie: „Wer bin ich (wirklich)“, eine Frage, die uns alle ständig irgendwie bewegt, zumindest in unserem tiefsten Inneren. ...
Nur Einzelwesen können wirklich „souverän“ sein ...
Kollektivwesen sind nur „angepasst“ souverän, denn sie müssen sich schlussendlich an so etwas wie Führung durch andere orientieren. Souveränität jedoch baut auf, auf der Führung aus sich selbst aus ...
Unmöglich sagt die Philosophie, sagt die Politik ... sagt das derzeitige Gesamtbewusstsein (noch), aber sie klingen nicht überzeugend und verlieren langsam aber stetig an Überzeugungskraft, wie Politiker gut nachvollziehen können ...


(Zusatz-)Frage

Würde – vorausgesetzt, der Mensch wäre doch kein „Gruppenwesen“ - das nicht auch Konsequenzen für unsere Art Politik zu machen, haben (müssen) ...?

QuAntwort

Politik ist „geronnener“ Teil des Gesamtbewusstseins der Gesellschaft. Die Aspekte ANGST und Unsicherheit sind eine tragende Säule dieser Art Politikverständnis, das zur Zeit vorherrscht.
Man versucht psychologisch zu erklären, dass Angst eine natürliche Schutzfunktion darstelle, sozusagen uns zur Vorsicht aufruft.
Gefahren und Risiken verschiedenster Arten und Formen sollen mittels Gruppenbildungen leichter und effektiver beherrscht oder gar abgewendet werden. Diese Gruppen sind Familien, Kommunen und größere Strukturen – letztlich das ganze Land ...
Je größer und allgemeiner die Probleme eingestuft werden, umso globaler (und wohl auch ferner) die „Problemlösungen“ und die Problemlöser.
Natürlich sind auch die „Problemlöser“ selbst Teil des Gesamtbewusstseins, sozusagen dessen überzeugte Repräsentanten.
Sie müssen damit auch überzeugt sein, dass Angst und Gefahren tatsächlich bestehen, für die sie Regelungen zur Sicherheit für alle schaffen.
Aufgesplittet und speziell definiert, sind das dann Bereiche für Soziales, Arbeit, Gesundheit, Verteidigung, Finanzen, Wirtschaft, Umwelt ... und wie immer sie genannt werden.
All dies setzt an bei dem (tief verankerten) Glaubensmuster, die Menschen bedürfen des Schutzes und somit auch einer organisierten Führung. Das ist letztlich stets die Annahme, mit der sich Regierungen oder Politik rechtfertigen. ...
Das Übrige sind nur noch organisatorische Differenzierungen, sozusagen die Feinheit zum Umgang mit diesem Grund-Glaubensmuster. ...
Würde das Grund-Glaubensmuster, dass Menschen des kollektiven Schutzes bedürfen, ins Wanken geraten, müsste das natürlich Folgen haben. ...
Zumindest in der bisherigen (alten) Form könnten sich Regierungen nicht mehr legitimieren.
Schauen wir uns die großartigen Schauspiele von Parlamentsdebatten oder Wahlkämpfen an. Es ist wenig tiefgreifend, meist lediglich so etwas wie ein Austausch von Marketingthesen ...
„Ich Sorge besser für die Menschen in Opferrollen wir du“ – das ist sozusagen die Quintessenz dieser Rituale und ihre zentrale Botschaft.
Aber solche Botschaften sind keine Hinweise, wonach der Mensch aus seiner „Opferrolle“ zu befreien sein könnte oder sollte. ...
Das würden wir gern – bezogen auf einzelne Themen – spezieller darstellen wollen.
Wer Parlamentsdebatten und Wahl-Kämpfe unter dem Gesichtspunkt auswertet, ob dort eher die menschliche „Opferrolle“ Vorbild ist oder – zumindest ansatzweise – Ermunterungen zu Selbstverantwortung und Souveränität thematisiert werden, weiß, was wir meinen.
Auf Veränderungen „von oben“ zu setzen, dürfte bezweifelt werden, so etwas wird das kollektive Gesamtbewusstsein wohl nicht zulassen.
Veränderungen müssen und werden von jedem Einzelnen selbst kommen.
Immer mehr Einzelne werden sich aufmachen und aus dem Gesamtbewusstsein lösen, Stück für Stück, aber sie werden ...
Sie werden zeigen, dass die Grundannahmen der Politik unstimmig sind.
Das wiederum in Form einer neuen Partei auszudrücken, wäre wohl kaum der geeignete Weg. Das sollte  „neben“ oder trotz dieser „alten“ Sichtweise der Politik von Einzelnen gehen können ...
Was wir benötigen, ist dass immer mehr Menschen sich ihrer SELBST bewusst werden, dass sie ihrem Gefühl – nicht nur ihrem Verstand – folgen lernen und wahrnehmen, um wieviel leichter und erfüllter das Leben wird.
Schon jetzt bietet das Internet ausgezeichnete Möglichkeiten, mit Menschen in Kontakt zu kommen, die Gleiches suchen, die auf Souveränität setzen, für die Ängste und Unsicherheiten nichts anderes sind, als „Konstrukte“ unseres Verstandes und des Massenbewusstseins ...
Eine wirklich spannende Frage, die uns jüngst von einem jugendlichen Interessenten gestellt wurde und die wir gern weitergeben wollen:
„Wer ist wirklich politischer, jemand der wählt oder jemand der nicht wählt?“
Solche Fragen einfach zu ignorieren, wird wohl nur zeitlich befristet den „ehrwürdigen demokratischen Führungseliten“ von Nutzen sein ...
Auch wenn wir es (noch) nicht erkennen wollen, der Wandel hin zu mehr Souveränität jedes einzelnen Menschen bahnt sich irgendwie stetig seinen Weg ...
Im tiefsten Inneren wissen wir, dass wir wesentlich mehr sind, als das Wenige, wie wir uns meist artikulieren und organisieren ...
Recht deutlich wird das z.B. im Gesundheitssektor.
Weil immer mehr Menschen skeptisch gegenüber der traditionellen Ansicht von Heilen werden, bieten inzwischen immer mehr Krankenversicherungen auch die Übernahme von Kosten für alternative Wege (Heilpraktiker, Akupunktur, Homöopathie, etc. an.
Die Krankenversicherungen folgen tun dies zunächst nicht aus Überzeugung, sondern sie folgen zunächst nur der Logik ihrer Aufgabe: Bezahle das, was erfolgreich ist und somit die Kosten reduziert und folglich die Gewinne vergrößert ...
Den Krankenkassen könnten demnächst die Versicherungen folgen, denn „Schäden fallen nicht vom Himmel“, sondern könnten auch andere Ursachen haben, auf die jeder Einzelne möglicherweise mehr Einfluss hat, als man (noch) denkt...
Das trifft möglicherweise sogar auf die Pflegeversicherungen zu …
Es scheint eher der Wirtschaftsbereich zu sein, der den geistigen Wandel der Menschen akzeptiert und fördert, als dies der Politik zuzutrauen ist. ...
Warum?
Weil in der Wirtschaft Begriffe wie Effektivität, Selbstverantwortung, Eigenständigkeit einen anderen Stellenwert haben. ...
Nicht weil man dort so „menschenfreundlich“ geworden wäre, sondern weil man dort Vorteile diesbezüglich wahrnimmt und realisieren möchte ...
Während früher große Wirtschaftseinheiten im Vordergrund standen, setzt man heute immer mehr auf kleinere Einheiten, die stetig weiter verkleinert werden ...
Der US „Management-Guru“ Tom Peters hat mit dem Begriff der „Ich-AG“ sinnbildlich ein umstrittenes, aber interessantes Modell entwickelt, in dem sich andeutet, was ein „souveräner Wirtschaftsteilnehmer“ der Zukunft sein könnte:
Jemand der sich selbst und sein Leben eigenständig organisieren tut und damit hohen Nutzen für andere verspricht.
Die „Gegner“ argumentierten nicht nur einfach sozialpolitisch, sondern sie sind eben noch verhaftet in dem traditionellen Glaubensmuster, dass der Mensch nicht souverän sein könne, sondern des Schutzes der Gruppe bedürfe.
Man stelle sich vor, eine Partei würde entstehen, die tatsächlich liberale Politik macht, also von weniger staatlicher Regulierung spricht, mehr Menschen ermutigt, auf sich selbst zu bauen ...
Eine liberale Partei, die nicht nur darüber redet, sondern das auch so meint ...
Sie könnte die Kraft bekommen, das System beginnen zu wandeln….
Wir meinen nicht diese FDP, wir meinen eine wirklich liberale „Partei“, die das vorlebt, was wahre Liberalität im Sinne von mehr und mehr menschlicher Souveränität impliziert ...
Daraus könnte ein völlig neuer Weg entstehen, der immer mehr Menschen ermöglicht, immer weniger am „Tropf“ des Staates zu hängen. ...
Unsozial?
Nein – ganz und gar nicht, wenn man zugleich bereit ist, die Menschen zu ermutigen, ihre wahre Kraft zu entwickeln.
Es gibt Vorbilder dafür genug, nicht nur bei Krebskranken, die von der traditionellen Medizin als „unheilbar“ eingestuft wurden.
Noch begnügen sich die Massenmedien damit, „Negativ-Schlagzeilen“ zu produzieren; die „Tagesschau“ ist vollgestopft mit „Horrormeldungen“, die keinen Nutzen haben – oder vielleicht doch? ...
Und schlussendlich: Herden sind auch Gruppen, und Herden lassen sich bekanntlich einfacher steuern und führen – sofern sie dazu bereit sind ...