So arbeitet QuantInstitut

QuantInstitut ist - ebenso wie EdenWays - ein Projekt der QuantLife Gesellschaft e.V.. Wir veröffentlichen - in Abstimmung mit den betroffenen Menschen - hier vor allem unsere Antworten (auszugsweise) zu den an uns gestellten Fragen. Dabei sind besonders solche Fragen von Interesse, die für eine Vielzahl von Menschen nützliche Anregungen für eine Neuorientierung ihres Lebens geben könnten. Außerdem berichten wir aus unseren Fachgruppen. Derzeit gibt es Fachgruppen u.a. zu folgenden Themenbereichen: EdenWays - Wege zu unserer Neuen Welt / Souveräne Menschen - Wahre Souveränität / SpiritCoop - Kooperative Zeitenwende / LEBENSDAUER - selbstbestimmt / QuantCREATION - Erschaffe Deine Wirklichkeit / In Bezug auf das Thema Kooperationen und QuantenManagement ist der MMW Bundesverband der Cooperationswirtschaft unser Partner / Ihre Fragen senden Sie bitte an: info@quanteninstitut.de

11.04.13

Worum es beim Schuleschwänzen auch gehen könnte ...


Frage

Meine Tochter ist 12 Jahre und tut alles, um nicht zur Schule gehen zu müssen. Wir haben uns sehr bemüht, waren auch schon beim Schulpsychologen – bisher ohne Erfolg. Inzwischen mussten wir bereits ein Bußgeld zahlen. Einen triftigen Grund kann sie nicht nennen. Wir machen uns Sorgen um Ihre Zukunft.
Gibt es irgendeine Möglichkeit, sie dazu zu bewegen, regelmäßig zur Schule zu gehen?

Antwort

Sicherlich hat Ihre Tochter einen Grund, so zu handeln. Dies ist ihr nur nicht bewusst.
Ob das „psychologisch“ zu ergründen ist, da haben wir auch unsere Zweifel. Die Psychologie gibt zwar vor, die Wissenschaft von der „Psyche“ (Seele) zu sein, bezieht jedoch so etwas wie eine Seele oder Bewusstsein nicht ein.

Machen Sie das den Psychologen bitte nicht zum Vorwurf, sie tun ihr Bestes, aber eben mit einer recht eingeschränkter Sichtweise.

Die Psychologie ist zwar schon weiter wie die Schulbehörde, die meint, das sei eine Sache von Strafe, in Ihrem Fall sogar eine für Sie. Dass so etwas wie „Strafe“ niemals Probleme wirklich löst, muss nicht weiter angesprochen werden, zeigt aber beispielhaft, welche Qualität von Regierung und Behörden zu erwarten ist. Sie wissen es halt nicht anders, deshalb befassen sie sich mit Bildungsfragen auch nur nur oberflächlich, vorzugsweise mit den Finanzen, aber nicht wirklich thematisch oder lösungsorientiert.

Wir wollen eine ganz andere Sichtweise einführen. Sie soll nicht zuvörderst Ihrer Tochter helfen, sondern zunächst Ihnen, Ihre Tochter – und auch sich selbst - zu verstehen, damit sie beide einander wirklich verstehen können.

Leben währt immer – der Tod ist nur eine Form der Veränderung des Lebens. Wir Menschen habe alle viele hunderte Mal diese Veränderung von Geburt und Tod erfahren. In jedem Leben wurden andere Rollen gespielt, andere Erfahrungen gemacht. Wir waren Reiche, Arme, Heilige, Mörder, Frauen, Männer – all das, was stets anderen oder neuen Erfahrungen entsprach. Und in den Zwischenphasen waren wir ätherische Körper, manche nennen das vielleicht Engel.

Vor jeder neuen Geburt legen wir wohl – zumindest im Groben – die Erfahrungen fest, die wir beabsichtigen zu machen. Dieses Spiel der Erfahrungen bedarf bestimmter Mitspieler, bestimmter Situationen, bestimmter Veränderungen.
Schule berücksichtigt dies alles nicht, zieht es noch nicht einmal in Erwägung. In Schule gibt es klare Regeln, ist Wissen festgelegt, wird ein „Standard-Typ“ von Mensch angenommen.

Abweichungen vom „Standard“ werden kaum zugelassen, was möglicherweise auch Ihre Tochter so sieht. Sie könnte in ihrem tiefsten Inneren wissen, dass ihre Erfahrungen, die sie machen möchte, mit denen der Schule irgendwie nicht vereinbar sein könnten. Statt sich dem auszusetzen, geht sie einfach den Weg der Verweigerung. Und da sie es nicht ausdrücken kann oder will, geht sie einfach nicht hin zu dieser Einrichtung, die für sie nichts zu bedeuten scheint.

Wir würden zunächst nicht raten, so wie wir dies jetzt tun, mit ihr zu sprechen. Sie könnte auch das nicht verstehen, denn sie erinnert sich nicht an ihr „geplantes“ Erfahrungskonzept. Es ist für Sie selbst gedacht, um als Mutter ihr persönliches Verständnis bezüglich Ihrer Tochter zu erweitern.

Aus dieser Sichtweise macht das Einreden eines „schlechten Gewissens“, machen Drohungen und Strafen nicht nur keinen Sinn, sondern verhärten nur. Ihre Tochter braucht Sie jedoch gerade jetzt als verständnisvollen Gesprächspartner, als Freundin. Findet sie solches nicht in der Familie, könnte es sein, dass sie das außerhalb der Familie sucht und etwas findet, das so ist, dass Sie daran „erst gar nicht denken mögen“….

Sprechen Sie jetzt vielmehr mit Ihrer Tochter über deren Wünsche, Träume, Zukunft. Bieten sie ihr an, dies möglichst phantasievoll zu tun, sich vielleicht auszudrücken nicht nur in Worten, sondern im Rollenspiel, musisch oder im Malen. Worte – ganz nebenbei – sind nur ein ganz kleiner Teil wirklicher Kommunikation, auch wenn uns das anders vorkommt. Ihre Gedanken, Ihre Gesten, Ihre Stimmen-Energie, etc., das alles hat eine wesentlich größere Bedeutung für Kommunikation als Sie vielleicht denken.

Da auch Sie Teilnehmer des Daseinskreislaufes sind, haben auch Sie „geplante Lebenserfahrungen“ mitgebracht.

Damit wären wir bei einer sehr bedeutenden Sicht und Frage. „Leben Sie selbst das Leben, das Sie einst wollten, wirklich wollten? Das können Sie leicht prüfen, wenn Sie an Zufriedenheit, Erfülltsein, Freude, Spaß denken.

Sie wissen zwar nie, was Ihre Tochter mit diesem Leben wirklich beabsichtigen wollte, aber Sie können das für sich selbst erfahren. Ihre Tochter ist jetzt sozusagen für Sie der „Lehrer“ geworden, anzufangen, das eigene Leben wirklich zu leben.

Und Sie werden sehen, je mehr Sie beginnen, wirklich zu leben, umso mehr kann oder wird dies Ausfluss auf das Leben Ihrer Tochter haben. Denn Sie werden ein positives Beispiel für sie sein können.

Was wollten Sie dem entgegenhalten, wenn Ihre Tochter der Auffassung wäre, dass – obwohl Sie selbst regelmäßig zu Schule gingen – das zum Leben nicht viel beigetragen hat, zu dem zumindest nicht, was Erfüllung und Lebensfreude beinhaltet? Natürlich wird Ihre Tochter das nicht verstandesmäßig so ausdrücken, aber im tieferen Inneren könnte sie so empfinden.

Nehmen wir an, Sie beginnen sich in Richtung mehr Lebensfreude zu entwickeln, dann passieren zwei Dinge:

a.   Ihre Tochter würde erkennen können, dass trotz des regelmäßigen Schulbesuchs, jeder jederzeit die Regie über das behält, was in seinem Leben geschehen soll, nicht nur alle Möglichkeiten selbst in der Hand hält, sondern natürlich auch die Verantwortung dafür.
b.   Würde Ihre gewandelte „Gedanken-Energie“ ein anderes, ein positives Feld Ihrer Tochter anbieten. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sie dazu Zugang findet.

Nebenbei gesagt, wir haben große Zweifel, ob Eltern wirklich Ihren Kindern sagen können, was für die Zukunft der Kinder „richtig“ ist. Zum einen wissen die meisten Eltern dies noch nicht einmal für ihr eigenes Leben, denn sonst wären Eltern ein blühendes Lebensvorbild. Zu anderen würde das dem widersprechen, dass jeder Mensch anders ist und das Recht darauf hat, selbst Erfahrungen zu machen. Freiheit des Einzelnen ist mehr als nur eine Worthülse.

Gleiches gilt dann besonders für die „Vorbilder“, z.B. die Politiker und Psychologen. Sie „strahlen“ förmlich Lebensfreude aus – oder?

Beginnen Sie nicht mit „guten Ratschlägen“, oder so etwas wie „was soll nur aus dir werden?“ Sprechen Sie besser nur über sich selbst, Ihre eigenen Entwicklungen, Ihre Fehler, Ihre Veränderungen. Zeigen Sie Verständnis für Ihre Tochter, aber machen Sie ihr auch deutlich, dass nur sie letztlich die Verantwortung für das übernehmen kann, was sie verursacht. Bieten Sie vielleicht so etwas wie Denk-Optionen an.

Kurzum und prägnant: Sprechen Sie mit ihr wie von „Engel zu Engel“. Sie wissen nicht, wie das geht? Es wäre wert, es auszuprobieren… - es sei denn, Ihr jetziges Konzept wäre schon erfolgreich.

Helfen – eine sehr missverstandene Vokabel in unserer Gesellschaft, beinhaltet eigentlich ein subtiles „Machtkonzept“, denn es sagt – tiefer gehend – aus: Ich kann etwas, was du nicht kannst.

Wir meinen jedoch, Ihre Tochter kann, sie hat wohl eher Zweifel, das „richtige“ zu tun. Aber gibt es so etwas wie „richtig“ wirklich? Selbst die Wissenschaft weiß, dass „richtig“ nur soweit gilt, bis es widerlegt wurde. Und was tut sie – sie sucht weiter. Also scheint sie selbst überzeugt zu sein, dass es mehr gibt. Vorläufig „richtig“ wäre angemessen – besser wäre es zu sagen, dass es nicht  e i n e  Wahrheit gibt, sondern  v i e l e  Wahrheiten.

Was wäre jetzt die Sache mit dem Bußgeld oder die Therapie beim Psychologen oder mit den „Lebensratschlägen“ von Eltern?

Deshalb tun wir uns im unserem Netzwerk bewusst schwer, den „Super-Rat“ zu erteilen. Wir begrenzen uns eher darauf, Menschen zu ermutigen, Denk-Grenzen zu überschreiten. Denk-Grenzen überschreiten zu können, hat auch nichts mit Intelligenz zu tun, eher geht es um Mut, selbst neue Erfahrungen zu machen, etwas Neues auszuprobieren.

Es lohnt sich für Eltern, das zu tun!