So arbeitet QuantInstitut

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10.06.11

EHEC - Eine neue Seuche? Eine Stellungnahme von Rüdiger Dahlke (Auszug)

EHEC gibt viele Rätsel auf und eignet sich besonders für Angstmache, denn hier sind nicht primär Gebrechliche und Schwache, Alte und Kranke bedroht, sondern auch auffallend viele junge Frauen unter 35. Das könnte uns zeigen, dass wir alle in einem Boot sitzen und auch bewusst gesund Lebende wie Vegetarier und Vegane durchaus mitbetroffen sein können, wenn Ernährungskatastrophen über uns hereinbrechen - ähnlich wie auch Atomkraftgegner von den entsprechenden Katastrophen mitbetroffen sind. In der modernen Welt hängt mehr denn je alles mit allem zusammen und alle mit allen.


Das hämolytisch-urämische Syndrom bedeutet vor allem Blutzerfall und Nierenversagen. Schulmedizinische Therapien sind kaum in Sicht. Einige Mediziner setzen auf Blutplasmakonserven, alle auf Dialyse und andere auf Antibiotika. Diese wiederum halten aber auch viele für kontraproduktiv und manche sogar für ursächlich verantwortlich für das ganze Dilemma wie Professor Alexander Kekule´ von der Uni-Klinik Halle. Der Mikrobiologe weist mit Recht darauf hin, dass unsachgemäß eingesetzte Antibiotika in Klinik und Tierzucht Resistenzentwicklungen von Keimen fördern. Antibiotika-Einsatz macht Keime grundsätzlich kreativ bzgl. Gegenmaßnahmen. So tauschen Keime wie in diesem Fall die Darm- und Fäkalbakterien Eschericha coli untereinander Erbgut aus, um sich besser gegen Antibiotika-Angriffe zu wappnen. Das kann in einer antibiotisch behandelten Kuh geschehen oder in einem Bauern, der anschließend seine Kuh infiziert. Beides ist keineswegs unwahrscheinlich, sondern wird von Professore n wie Kekule´ und verantwortlichen Ärzten seit Jahren als Gefahr beschworen und steht jetzt sogar schon auf der 1. Seite der Zeitschrift “Zeit“. Jedenfalls wachsen Eschericha coli nie auf Gurken und Spinat, sondern immer in Därmen von Tieren und Menschen, das scheint den meisten Medien völlig entgangen zu sein.


Es könnte aber theoretisch auch in Biogasanlagen geschehen, in die neben Schlachtabfällen auch Tierkot gelangt, wobei die dort üblichen Temperaturen von 70 Grad so etwas eigentlich verhindern sollten. Aber wer garantiert, dass die Temperaturen immer eingehalten werden? So sieht der Chef eines großen deutschen Medizinlabors hier die Hauptgefahr und rät, die vielen Biogasanlagen regelmäßig zu kontrollieren, wozu sein Labor wohl gern zur Verfügung stünde.


Andere halten das für absurd und vermuten, die große Trockenheit habe dazu geführt, dass fäkalverseuchtes Wasser auf Feldfrüchte gelangt sei und fehlender Regen es nicht wieder abgewaschen habe. So könnte ein Bauer seinen Güllewagen zur Bewässerung genutzt haben ohne ausreichende Zwischenreinigung. Jedenfalls könnten Verbraucher ihr Gemüse einfach gründlich waschen und damit schon den E. coli alles vermasseln.


Alles auf Fäkalien-Bakterien auf Gurken, Tomaten und Salat oder neuerdings auf Sprossen und Spinat zu projizieren wirkt so absurd, dass man schon wieder Absicht dahinter wittern könnte?


Nachdem sich die spanischen Gurken als unschuldig erwiesen haben, und auch die Sprossen bei den Analysen makellos abschnitten, gibt es gar keinen verlässlichen Hinweis auf Gemüse. So gerät zunehmend Fleisch in Verdacht. Donato Greco von der WHO untermauert das mit seiner Feststellung in der „Welt am Sonntag“ vom 5. Juni, er habe überhaupt noch nie in seiner Karriere so gefährliche Darmkeime auf Obst und Gemüse festgestellt.


Und vor allem wie sollten solch mutierte Antibiotika-resistente Keime – das ist das einzige was wissenschaftlich sicher ist - auf Gemüse gelangen? Welcher Bauer wäre so dumm, kurz vor der Ernte noch Gülle über seine Feldfrüchte zu schütten? Das kann eigentlich nur Achtlosigkeit oder Absicht sein.


Jeder kann im Augenblick seine Ansicht und Interessenlage einbringen und wird damit von der Presse ernst genommen, da die Behörden noch immer den Verbreiter des Keimes nicht gefunden haben. Ein norddeutsches Lokal in den Verdachtstatus zu erheben, klingt genauso überzeugend wie die spanische Gurken-Theorie, zumal der verantwortliche Keim so selten und ganz offenbar eine Mutation ist. Antibiotika-resistent werden Keime nur durch intensiven Antibiotika-Kontakt, bei dem einige wenige Bakterien lernen, sich erfolgreich gegen die Antibiotika zur Wehr zu setzen und eben resistent zu werden. Das kann nur in Därmen oder Labors geschehen.


Natürlich wird bei dieser unklaren Lage auch die Front der Verschwörungstheoretiker aktiv. Was spricht für oder gegen eine absichtliche Verursachung - vor allem nachdem auch bereits der BND, der Bundesnachrichtendienst, mit dem Fall befasst sein soll? Diese Erklärungsebene ist besonders gefährlich, weil sie einerseits zu Projektionen verleitet und andererseits ein Horrorszenario und insofern extremste Ängste heraufbeschwört.


(Die vollständige Stellungnahme von Dr. Rüdiger Dahlke können sie auf unserer Homepage www.menschen-machen-wirklichkeit.de lesen - Rubrik: "Spielfelder " Gesundheit)